Hier stirbt keiner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jugendroman ab 14

Fischer Verlag

2017

"Guck mal, hab ich gefunden."

Chris reicht mir ein violett-weiß gestreiftes Schneckenhaus. Es wiegt fast nichts.

"Schön", sage ich.

Als ich es ihm zurückgeben will, sagt er: "Behalt's." Einen Moment sehen wir uns in die Augen, dann schaue ich weg.

"Die Sonne kommt", sagt er.

Marek zieht sein T-Shirt an, und wir lehnen uns gegen den Felsen, ich in der Mitte, zwischen den Jungs.

Ich hab wirklich noch nie die Sonne aufgehen sehen. Unglaublich, wie konnte das passieren? Die Wolken, das Flussbett, wir - alles ist in Rosa getunkt und leuchtet. Sogar der Stein, Wahnsinn. Als wär in jedem Ding 'ne Lampe.

Ich will auf Pause drücken.

Mann.

Pressestimmen:

 

"Nichts ist trivial, nichts abgedroschen, dafür nah an den Gefühlswelten sehr junger Menschen. Selbst das Schneckenhaus wirkt neu wie bei der Erschaffung der Welt. Wunderbar!"

"So leicht das Buch daherkommt, so gewichtig ist es. Dass man das kaum merkt, ist ein weiteres Plus."

"Der Schluss gehört zu den schönsten und gleichzeitig gescheitesten in einem Jugendroman in diesem Jahr."

Magali Heißler, TITEL Kulturmagazin

 

 

"Urlaub irgendwo oder gar Ferien zu Hause? Egal. Wer noch jung (ungefähr ab 13) oder nicht zu alt (ohne Altersbegrenzung!) ist, kann für Strand oder Strandbad ein super Sommerbuch einpacken. Die Freiburger Autorin Lola Renn lässt ihre Protagonistin Annika deren Geschichte vom holprigen Ende der Kindheit erzählen. Vom Einfinden in lauter Neues, vom Brudervermissen und vom Nerv, den anwesende, abwesende und liebende Eltern für Teenies verursachen. Ganz zu Schweigen von der lästigen Mutterfreundin Lisa. Der Stoff aus dem dieser Jugendroman ist, ist hinreißend normal. Und: dieses kluge Buch ist dennoch nie banal. Ganz leicht und gekonnt literarisch beschreibt Lola Renn den alltäglichen Familienzoff, den Stress mit der besten Freundin und die völlig neuen Gänsehautgefühle für den Bruderfreund Chris. Ein bisschen Pathos ist nur im Titel: "hier stirbt keiner". Und es stirbt auch tatsächlich keiner. Nur fällt die junge Annika in diesem Sommer hin und wieder eine nie gekannte Fremdheit an. Aber auch das Glück rückt nahe. Und man legt das Buch erst wieder aus der Hand, wenn alle 283 Seiten mitgelebt sind."

Julia Littmann, Badische Zeitung

 

 

"Lola Renn schafft es, in einem ganz kurzen Satz ganz viel zu erzählen und auf eine sehr eigene Art."

 "In kleinen Sätzen fängt die Autorin ganze Welten ein und bringt Stimmungen rüber, das gelingt ihr ganz großartig."

 "Man will immer weiter lesen, obwohl nix Wirkliches passiert … Es gibt keine Action, es gibt nicht die großen Dramen, es stirbt wirklich keiner, und das macht das Buch so besonders in meinen Augen."

Heike Brandt im Kulturradio, Radio Berlin Brandenburg

 

 

"ein Jugendroman mit Identifikationspotenzial"

"Bei aller Normalität ist dieser Jugendroman doch etwas Besonderes. Es ist dieses Setting eines flirrend heißen Sommers, der alle Gedankengänge noch ein bisschen schwerer, ein bisschen matschiger werden lässt. Es ist diese Zeit kurz vor den Sommerferien, in Erwartung der Freiheit, die einem doch quälend lang erscheinen kann (...) - und die metaphorisch für den ersten Schritt ins Erwachsenenleben steht. Es ist dieser inhaltliche Gegensatz, den Lola Renn erschafft, indem sie das Ende der elterlichen Liebe gegen das Verliebtsein eines Teenagers stellt. Die ohnehin bestehenden Ängste, sich auf eine erste Beziehung einzulassen, wachsen in dieser Konstellation auf eine elefantenhafte Größe an. Und letztlich ist es die Selbstironie, die sich auch in den Titel geschlichen hat, die diesen Roman speziell macht: "hier stirbt keiner". Obwohl es sich phasenweise nach dem totalen Gegenteil anfühlt."

Angela Sommersberg, Kölner Stadtanzeiger

 

 

"dialogstark und nah am Fühlen und Zweifeln junger Menschen geht es darum, wie aus Freundschaft Liebe wird."

Andrea Kachelrieß, Stuttgarter Zeitung - "Die besten Kinder- und Jugendbücher für die Bescherung"

 

 

Hier stirbt keiner wurde in der Zeitschrift Mädchen empfohlen.

 

 

"sehr lebendig und glaubwürdig"

"Ein Roman, der mich von A bis Z begeistert hat."

Merlins Bücherkiste

 

"Lola Renn erzählt ganz nah am Leben, und das macht den Roman so nachvollziehbar."

Buchsichten